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ELM Security System
Electronic Locking & Monitoring

 

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Stand: September 2006

Release: 1.0

 

EMKA Beschlagteile GmbH & Co.KG
Langenberger Str. 32
42551 Velbert • Germany
Tel.: 0049 (0) 20 51 / 2 73-0
Fax: 0049 (0) 2051 / 2 73-128
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Inhaltsverzeichnis


1 Vorwort
2 Einleitung
3 Zutrittskontrolle
4 Elektronisches Verschließen und Überwachen
5 Einfache Integration
6 Zusammenfassung: Vorteile elektronischer Systeme
7 Erhöhte Verfügbarkeit durch Überwachung der klimatischen Verhältnisse
8 ELM Security System von EMKA
9 Software
 

 

1 Vorwort


Elektronische Daten müssen im Geschäftsalltag vertraulich und mit größter Sorgfalt behandelt werden. Neue Richtlinien wie BS 7790, DIN ISO 17799 und Sarbanes-Oxley verlangen sogar eine noch größere Datensicherheit.

Die klassischen schützenswerten Güter wie Geld, Gold und Diamanten werden in ihrer Bedeutung zunehmend von elektronischen Daten übertroffen:
● Online Einzelhändler müssen die Sicherheit ihrer Kunden garantieren, um im Geschäft zu bleiben,
● Betreiber von Co-Location Center legen ihre sicherheitstechnischen Verpflichtungen offen, um Kunden anzuziehen.

Bei der Verschlüsselung von Daten und dem Schutz der Netze vor Hackern wurden bereits enorme Fortschritte erzielt. Dabei ist die Optimierung der physikalischen Sicherheit mindestens genauso wichtig. Üblicherweise konzentrieren sich viele Unternehmen auf Zutrittskontrollen zu den Räumen, zweifellos ein wichtiges Kriterium. Die einzelnen Datenschränke werden aber oft gar nicht oder nur unzureichend geschützt.

 

2 Einleitung


Die Anforderungen an Schaltschränke oder Einrichtungen in Serverräumen und Rechenzentren haben sich deutlich verändert. Gefordert sind heute:

● verstärkte Datensicherheit
● Schutz vor unberechtigtem Zugriff
● Protokollierung aller Ereignisse
● parametergesteuerte Überwachung
● Auslösung von geplanten Maßnahmen
● Anbindung an übergeordnete Managementsysteme

Diese Leistungsbereiche müssen integrierte Systemlösungen heute unbedingt abdecken. Eine passende Verschluss-Lösung gehört natürlich auch dazu.

EMKA bietet mit dem Electronic Locking & Monitoring (ELM) – Security System alle entscheidenden Leistungsmerkmale für eine Komplettlösung aus einer Hand. Die modular aufgebauten Systemlösungen lassen sich einfach an den jeweiligen Bedarf anpassen.

 

3 Zutrittskontrolle


Zurzeit erfolgt die Zutrittskontrolle für Rechenzentren auf verschiedene Arten:
 

3.1 Gar nicht - nur Absicherung des Datennetzes.

 
Dies mag akzeptabel sein, wenn nur sehr wenige Personen Zugang zum Gebäude und zu dem Raum haben, in dem sich die Datenschränke befinden, oder wenn der Wert der Daten relativ gering ist.
Diese Vorgehensweise kann jedoch bei internen oder externen Kunden Fragen aufwerfen.
 

3.2 Einfache Schlüssel – etwas besser als gar nichts.


Wurde der fehlende Schlüssel verloren oder gestohlen? Und vielleicht sogar kopiert? Hoffen wir das Beste oder tauschen Sie die Schlösser aus? Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Schlüsseladministration.
 

3.3 Schließanlage - gesteigerte Sicherheit, mehr Komfort


Schließanlagen werden aufgrund ihrer bequemen Handhabung zum Beispiel gerne in Co-Location Centern eingesetzt. Die Mieter der Schränke im Rechenzentrum und der Gebäudevermieter müssen Zugang zu den Räumlichkeiten haben. Was geschieht, wenn ein Hauptschlüssel kopiert oder verloren wurde?
Nehmen wir an, der Preis für den Austausch eines Schlosses beträgt 50 Euro, und im Rechenzentrum gibt es 500 Schlösser. Nach Abwägung der Kosten und des Risikos - wie entscheidet sich der Betreiber?
Herkömmliche Schlüssel haben weitere Nachteile: Da nicht protokolliert wird, wer welche Tür wann aufgeschlossen hat, gibt es keine Spuren. Es ist also nicht möglich nachzuweisen, wer zuletzt einen bestimmten Schrank geöffnet hat. Schlüssel sind vergleichsweise einfach zu kopieren und liegen manchmal für jedermann zugänglich herum.
Bei elektronischen Schließsystemen gibt es diese Probleme nicht. Allerdings sollte ihr Einsatz gut geplant werden.

 

4 Elektronisches Verschließen und Überwachen


Solche Systeme bieten beides - erhöhte Sicherheit bei gleichzeitig größerem Komfort.
Die meisten elektronischen Zugangssicherungen speichern Ereignisse (wer, was, wann, wo), ermöglichen eine Echtzeitüberwachung und Alarmierung. Einmal erteilte Zugangsrechte können schnell und einfach wieder zu entzogen werden. Das ist weitaus effektiver als z.B. die Schlüssel ehemaliger Mitarbeiter von Fall zu Fall einzusammeln.
Das System muss passwortgeschützt sein, um den Zugang zu den Datenschränken auf die dazu autorisierten Personen zu beschränken. Ideal sind hierarchische Zugangsberechtigungen, die für festgelegte Bereiche gelten.
Es gibt verschiedene Methoden der Zutrittskontrolle. Die wichtigsten Eigenschaften sind nachstehend zusammengefasst:

Zutrittskontrolle Vorteil Nachteil
Fernsteuerung via Leitstand
Die Person, die Zugang verlangt, ruft den Mitarbeiter am Leitstand an, identifiziert sich und nennt die Tür, die geöffnet werden soll.
Der Mitarbeiter öffnet die Tür mit einem PIN Code vom Leitstand aus.
 
Sicher
Eingaben werden vom Computer und vom Mitarbeiter des Leitstandes registriert
Preiswert
Komfortabel
 
Benötigt bemannten Leitstand
Tastatur
Bis 5 (optional 100) PIN Codes pro Schranktür. Mehrere Türen können über eine Tastatur geöffnet werden. Lediglich Türnummer und dann PIN Code für diese Tür eingeben.
 
Sicher, über 1 Million Codes mögliche
Extrem sicher in Kombination mit Transponderkarte oder Biometriesensor
Sehr komfortabel, da es keinen Schlüssel gibt, der verlegt oder verloren werden kann.

 

Karte kann gestohlen werden

Teurer als Tastatur.

 

Transponderkarte
Mehrere Türen können über einen Kartenleser geöffnet werden. Die Türnummer wird über eine Tastatur eingeben. Dann wird die entsprechende Karte vor den Leser halten. Die meisten Arten von Transponderkarten können eingesetzt werden.
 
Sicher, wenn unterschiedliche Karten für Raum- und Schranktür verwendet werden
Karten sind praktisch nicht zu kopieren
Einfache Einbindung in das Sicherheitssystem eines Gebäudes
Verfallsdatum oder Anzahl der Öffnungsvorgänge sind programmierbar
Karte kann gestohlen werden
Teurer als Tastatur.
 
Mobiltelefon
Mobiltelefon wird als „Tastatur“ eingesetzt.
 
Sehr sicher
Sehr komfortabel
 
Teuer

Tabelle 1: Zutrittskontrollen

 

In der Theorie gehen Sicherheitsexperten davon aus, dass hohe Sicherheit nur zu erreichen ist, wenn zwei der folgenden Kriterien abgefragt werden: etwas, das Sie wissen (z. B. Passwort, PIN-Code); etwas, das Sie sind (biometrische Merkmale – Fingerabdruck, Irisbild); und etwas, das Sie mit sich tragen (z. B. Codekarte/Ausweis). Die praktischsten, ökonomischsten und bequemsten Lösungen sind die ersten beiden Beispiele in vorstehender Tabelle.

Akzeptanz und Wirksamkeit eines Systems hängen davon ab, welche Art der Überwachung gewählt wird:

Überwachungsmethode Vorteile Nachteile
Computerbildschirm – Standard Software OK in Verbindung mit Alarmen
Zeigt den Zustand aller Türen
Temperatur, Feuchte etc. können auf dem gleichen Bildschirm angezeigt werden.
 
Muss ständig beobachtet werden.
Eigener Bildschirm erforderlich
 
Alarme
Akustisch im Raum, auf dem Netzwerk-Terminal, per E-Mail, SMS, …
 
Direkte Information des Personals
Hervorragend, wenn spezifisch und aussagekräftig
 
Oft nur unspezifisch; erfordert Nachsehen in einer Liste
Pop-up Fenster von einem Überwachungsprogramm. Generiert SNMP Traps, E-Mails, SMS; kann weitere Programme starten… “Passive” Überwachung
Zeigt nur spezifische “Ereignisse”
 
 
Grafische Darstellung auf Touchscreen Gibt sofortigen Überblick über die Türzustände und die klimatischen Verhältnisse.
Türen können über Touchscreen geöffnet werden
 
Beste Lösung in Verbindung mit Alarmen
Aufzeichnung der Ereignisse    
Erstellen einer Textdatei, sobald das System aktiviert wird. Täglich wird eine neue Textdatei angelegt Einfache Auswertung unter z.B. MS-Excel
Einfaches Auffinden und Auswerten von Ereignissen
 
 

Tabelle 2: Überwachungsmethoden

 
5 Einfache Integration


Ein Überwachungssystem sollte flexibel genug sein, um sich einfach in die bestehende Infrastruktur aus Gebäudetechnik und IT Architektur integrieren zu lassen:
Oft ist es erforderlich, dieselben ID-Karten für die Öffnung von Räumen und Schränken zu verwenden – was jedoch nicht grundsätzlich optimal ist. Andere Anwendungen erfordern, dass die Gebäudeleittechnik Temperaturen und den Status von Türen anzeigt. Wieder andere nutzen die Gebäudeleittechnik, um Alarme zu empfangen und ein separates Programm zu starten. Die Verwendung des standardisierten SNMP-Protokolls und der TRAP-Nachrichten vereinfachen die Einbindung in die verschiedenen Systeme.
 

6 Zusammenfassung: Vorteile elektronischer Systeme


6.1 Erhöhte Sicherheit


● Es ist viel schwieriger, einen Schlüssel und ein Kennwort zu stehlen als nur einen Schlüssel.
● Elektronische Protokollierung macht Missbrauch nachvollziehbar.
● Warnungen auf allen Türen und Seitenwänden haben hohes Abschreckungspotenzial.
● Zugangscodes lassen sich schnell löschen.
 

6.2 Offensichtliches Sicherheitsniveau


Wenn die nach außen sichtbaren Teilen hohe Sicherheit kommunizieren, kann man davon ausgehen, dass auch die nicht sichtbaren Komponenten entsprechend geschützt sind.
● Hilft die Kriterien von Sarbanes-Oxley zu erfüllen und erleichtert die Zertifizierung nach DIN ISO 17799.
● Schützt vor unternehmerischen oder persönlichen Haftungsansprüchen
● Erweckt Vertrauen bei Kunden und potentiellen Auftraggebern.
● Steigert das Sicherheitsbewusstsein des eigenen Personals.
 

6.3 Einfache Handhabung


● Wenn ein Angestellter das Unternehmen verlässt, kann sein Zugangscode einfach gelöscht werden.
● Wenn eine Transponderkarte verloren geht, wir sie lediglich gesperrt; es müssen keine Schlösser ausgetauscht werden.
 

6.4 Komfort

 
● Niemand muss darauf achten, wer einen Schlüssel hat und ob derjenige ihn auch zurückgibt. Verloren gegangene Schlüssel müssen nicht gesucht werden – ein großes Problem konventioneller Schließanlagen.
● Schließzylinder müssen nicht ausgetauscht werden
● Keine großen Schlüsselbunde mehr
● Keine Rechnungen vom Schlüsseldienst
 

7 Erhöhte Verfügbarkeit durch Überwachung der klimatischen Verhältnisse


Ein System, das die Sicherheitsfunktionen überwacht, sollte auch Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit innerhalb der Schränke kontrollieren – und automatisch regulieren. Lüfter oder Klimaanlage werden beim Überschreiten einer Temperaturschwelle zugeschaltet. Sollte die Temperatur dennoch weiter steigen, wird eine Warnung ausgegeben.

Insgesamt erhöht sich die Verfügbarkeit des Systems, wenn die klimatischen Bedingungen stets innerhalb des zulässigen Bereiches geregelt werden. Des Weiteren lassen sich Temperaturdaten speichern und auswerten, um zu erfahren, wie sich Veränderungen des Lüftungsnetzes oder der Einbau eines zusätzlichen Servers auf die klimatischen Verhältnisse im Schrank auswirken.

Überwachen lassen sich weitere Parameter wie Erschütterung (Einbruch), Rauch und die Stromaufnahme eines Schrankes. Die daraus gewonnenen Informationen können zum Beispiel verwendet werden, Relaiskontakte zu schalten, um damit optische oder akustische Alarmsignale zu erzeugen.
 

8 ELM Security System von EMKA


Das EMKA Electronic Locking & Monitoring System (ELM-System) ermöglicht die Zugangskontrolle für alle Typen von Schaltschränken und bietet darüber hinaus die Überwachung der Umgebungsbedingungen.
 

8.1 Systemübersicht


Das ELM-System ist modular aufgebaut und besteht aus einem Kommunikationsmodul und daran angeschlossenen Sensor- / Aktor- und Bedienmodulen. Die in einem Schrank verbauten Komponenten wie elektronische Schwenkgriffe, Einpunktverriegelungen oder Sensoren für z.B. Temperatur, Feuchte, Vandalismus etc. werden direkt an entsprechende Aktor- / Sensormodule (Griffmodul, Sensormodul, …) des ELM-Systems angeschlossen. Die Auswahl einer bestimmten Schranktür erfolgt über ein Tastatur- / Transponderkarten- / oder GSM Modul. Alle Module werden über einen Bus (CAN-Bus) mit dem zentralem Kommunikationsmodul verbunden. Neben dem Datenaustausch mit den Aktor- / Sensormodulen bietet das Kommunikationsmodul die Möglichkeit zur „vertikalen Kommunikation“. Über eine serielle Schnittstelle erfolgt die Parametrierung des Systems mittels angeschlossenem PC; ein Netzwerkanschluss ermöglicht die Kommunikation mit übergeordneten Systemen über das standardisierte SNMP Protokoll (Simple Network Management Protocol). Jedem Kommunikationsmodul kann eine eigene IP-Adresse zugewiesen werden.
 

8.2 Leistungsdaten


Eine ELM-Systemapplikation mit einem Kommunikationsmodul kann bis zu 64 Module je Modultyp (Griffmodul, Sensormodul, …) enthalten, insgesamt bis zu 100 Module. Es lassen sich bis zu 512 Verschlüsse (Griffe, Einpunktverriegelungen) und bis zu 256 Sensoren mit 256 Relais-Ausgängen integrieren. Noch mehr Module können durch Einsatz weiterer Kommunikationsmodule angeschlossen werden.

Das Kommunikationsmodul erlaubt den simultanen Zugriff von mehreren Arbeitsstationen aus. Eine Arbeitsstation kann auf einer von insgesamt 10 unterschiedlichen Berechtigungsstufen operieren.

Nach erfolgreicher Parametrierung kann das ELM System autark, d.h. ohne ständige Verbindung mit einem Computer, arbeiten.

Sicherheitsrelevanten Ereignisse werden erfasst und protokolliert. Diese Ereignisse können zentrale Alarme bzw. Meldungen auslösen. Hierzu stehen potentialfreie Relaiskontakte mit Sammelalarmfunktion oder vom System generierte Meldungen, die via Netzwerk verschickt werden, zur Verfügung.
 

8.3 Bauformen und Gehäuse


Die Module des ELM-Systems sind in folgenden Gehäusevarianten verfügbar:

● als Modulsatz in einem 19'' Einschub - "19'' Rack"
● als Einzelmodul in einem Gehäuse - "BOX"
● als Einzelmodul in einem hutschienenmontierbaren Baugruppenträger - "KIT"

Komplexe ELM-Systemapplikationen können als Kombination aus Einzelmodulen und 19'' Einschüben realisiert werden.

19'' Einschub
Ein ELM-19'' Einschub enthält bis zu sechs Einzelmodule und eine interne Stromversorgungseinheit. Der Einschub benötigt im Schrank eine Höheneinheit. Alle externen Geräte und weitere Teile des ELM-Systems werden über ein Steckersystem mit dem Einschub verbunden. Der ELM-Einschub kann auch kundenspezifisch mit Modulen bestückt werden.

BOX
Ein Einzelmodul ist in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht. Alle externen Verbindungen werden über ein Steckersystem hergestellt.

KIT
Speziell für Ausrüster sind die Module auch offen, in Baugruppenträgern für Hutschienenmontage, verfügbar. Die Verbindungen erfolgen durch Einzelverdrahtung mittels Klemmleisten.

Grafik 1: ELM Systemübersicht

 

Grafik 2: ELM Systemaufbau

 

Vorteile:
● „Plug and Play“ Lösung
● Modularer Aufbau
● Netzwerkfähig
● 19“ Technik oder Hutschienenmontage
● Bis zu 512 Verschlüsse und 256 Sensoren integrierbar
● Zentrale Steuerung durch Software ELMcontrol
● SNMP Schnittstelle für einfache Anbindung an Managementsoftware (z.B. HP Openview)

 

9 Software


9.1 ELMcontrol


Das Verwaltungsprogramm ELMcontrol ermöglicht eine komfortable Konfiguration und Überwachung des elektronischen Verschluss-Systems EMKA-ELM am PC unter Microsoft Windows® Betriebssystemen ab Windows 98.

Der Datenaustausch zwischen ELMcontrol und einer ELM-Systemapplikation kann über die Netzwerk- oder die serielle Schnittstelle eines Kommunikationsmoduls des Systems erfolgen. Als Netzwerk-Kommunikationsprotokoll wird das Simple Network Management Protocol - SNMPv1 (RFC1157) verwendet. Dies ermöglicht die Einbin¬dung des ELM-Systems in universelle SNMP-Manager-Programme anderer Anbieter (z.B. HP Openview). Der Datenaustausch über die Netzwerkschnittstelle ist aus Sicherheitsgründen nur mit autorisierten Rechnern oder autorisierten Benutzern möglich.

Die Software selbst ist kostenfrei und kann unter http://www.emka-electronic.de im Bereich: Download / Software / SNMP Management-Software ELMcontrol heruntergeladen werden.

Die mit ELMcontrol durchgeführten Einstellungen zur Konfiguration werden direkt im ELM-System geprüft und gespeichert. Die Arbeit mit der ELMcontrol Software ist daher nur mit einem angeschlossenen und eingeschalteten ELM-System möglich.
 

9.2 ELMwatcher


ELMwatcher ist ein leistungsfähiges Programm zur Anzeige von SNMP-Trap-Nachrichten, die von ELM-Systemen gesendet werden. Es ermöglicht die Weiterverarbeitung der empfangenen Nachrichten und stellt verschiedene Verfahren bereit, den Nutzer über das Ereignis zu informieren. ELM-Trap-Nachrichten können als Liste angezeigt, in Dateien gespeichert, oder als E-Mail weitergesendet werden. ELMwatcher kann Trap-Nachrichten mit allen Details anzeigen oder mehrfach empfangene, gleichartige Nachrichten zusammenfassen. Eine freiwählbare Sound-Datei kann beim Eintreffen einer Trap-Nachricht abgespielt oder eine andere Applikation automatisch gestartet werden. Weiterhin kann ELMwatcher nutzerspezifische TCL-Skripte (Tool Command Language) ausführen, was die individuelle Behandlung jeder einzelnen Trap-Nachricht ermöglicht.

ELM System-Traps können von beliebigen SNMP-Manager-Programmen (z.B. HP Openview) verarbeitet werden.
 

9.3 Screenshots
 

  Das Verwaltungsprogramm ELMcontrol ermöglicht eine komfortable Konfiguration und Überwachung des ELM-Systems am PC/Laptop unter Microsoft Windows® Betriebssystemen.
 

< Grafik 3: Ansicht System-Manager
 

Alle Module und Komponenten werden in Strukturansichten und Listen gezeigt. Der Status wird in Echtzeit mittels intuitiver Symbole und Textanzeigen dargestellt.


Grafik 4: Verwaltung von Sensoren und Aktoren >
 

 
  Kommandos, wie z.B. das Öffnen einer Tür, können ausgeführt werden.
Im ELM-System gespeicherte Ereignisse werden angezeigt und in Protokolldateien Gespeichert.
 

< Grafik 5: Verwaltung der Zugriffsberechtigung



 

ELMcontrol kann eine Liste mehrerer ELM-Systeme verwalten. Der Bediener kann auf einfache Weise auf das gewünschte System umschalten. Der Datenaustausch kann über Ethernet-LAN, Internet oder eine RS232- bzw. USB-Schnittstelle erfolgen.

Grafik 6: Schnelle Informationen über Alarmmeldungen >